
Der Kreis Wesel hat sich mit der Stadt Voerde über den Haushalt 2027 abgestimmt. Dabei zeigt sich: Voerde bekommt mehr Kosten als gedacht. Grund ist die Kreisumlage. Dazu kommt eine neue Umlage für den Nahverkehr. Beides zusammen kostet die Stadt rund 5,2 Millionen Euro extra pro Jahr. Diese Summe kann Voerde nicht mehr allein stemmen. Einen rechtssicheren Haushalt kann die Stadt für 2027 so nicht aufstellen. Deshalb muss Voerde jetzt ein Sparkonzept erarbeiten. Das nennt sich Haushaltssicherungskonzept. Bei uns befindet sich zum Beispiel die Städte Dinslaken, Kamp-Lintfort, Moers und Xanten in der Haushaltssicherung.
Haushalt 2027 in Voerde: Beratungen pausieren
Die Stadt Voerde stoppt vorerst die Gespräche mit dem Kreis zum Haushalt 2027. Die geplanten Beratungen in den Ausschüssen fallen deshalb aus. Voerde fordert vom Kreis auch eigene Einsparungen. Bis Anfang nächsten Jahres soll ein neuer Haushaltsplan stehen. Den soll dann der Stadtrat beschließen. Die Arbeit daran läuft bereits. Für die Menschen in Voerde heißt das: Über neue Steuersätze entscheidet die Stadt erst im neuen Jahr.