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Voerde und Kamp-Lintfort möchten Hundesteuer ändern
© Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services
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Voerde und Kamp-Lintfort möchten Hundesteuer ändern

Kamp-Lintfort überlegt die Einführung einer sogenannten "Kampfhundesteuer". In Voerde berät die Politik heute darüber, ob Halter von Tierheimhunden Rabatte erhalten.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.06.2026 04:12

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Kamp-Lintfort und Voerde planen neue Regeln bei der Hundesteuer. Kamp-Lintfort möchte die Kosten für Hunde erhöhen, die als gefährlich gelistet werden. Wer hier etwa einen Pitbull Terrier oder Rottweiler hält, soll künftig 500 Euro im Jahr zahlen. Bisher gab es keinen Aufschlag, was offenbar entsprechende Hundehalter von außerhalb angelockt hat. Voerde geht einen anderen Weg. Die Stadt möchte den Tierschutz belohnen. Wer einen Hund aus einem Tierheim im Kreis Wesel holt, soll im ersten Jahr gar keine Hundesteuer zahlen. In beiden Städten spricht heute (23.6.) der zuständige Ausschuss über die Pläne. 

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Viele Städte bei uns erheben "Kampfhundesteuer"

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Im Kreis Wesel verlangen schon viele Städte und Gemeinden die sogenannte "Kampfhundesteuer". In Alpen etwa ist sie fast zehn Mal teurer als die Abgabe bei anderen Hunden. Kreisweiter Spitzenreiter ist Wesel mit rund 670 Euro. Dahinter folgen Dinslaken und Hünxe. Neu eingeführt wurde die Steuer für gefährlich eingestufte Hunde zuletzt in Sonsbeck. Moers oder Xanten verzichten noch darauf. Eine Steuerbefreiung für Hunde aus dem heimischen Tierheim gibt es z.B. in Wesel. Hier gilt sie für zwei Jahre. Auch Moers bietet Rabatte für Tierheim-Hunde an. 

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