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Voerdes Hafen wächst – Rheinberg und Wesel verlieren
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Voerdes Hafen wächst – Rheinberg und Wesel verlieren

Die Binnenhäfen am Niederrhein haben ein schwieriges Jahr hinter sich. Voerde läuft gut – doch Rheinberg und Wesel kämpfen mit deutlichen Rückgängen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 08.04.2026 06:42

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Der Hafen in Voerde hat im vergangenen Jahr klar zugelegt. 680-tausend Tonnen Güter sind dort umgeschlagen worden. Das ist ein Plus von gut sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen kommen vom Landesamt IT.NRW, das die Umschlagsdaten der nordrhein-westfälischen Binnenhäfen regelmäßig auswertet. Voerde gehört damit zu den wenigen Häfen im Land, die im vergangenen Jahr gewachsen sind. Insgesamt sind in den NRW-Binnenhäfen knapp 98 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Das ist ein Rückgang von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Trend geht also landesweit nach unten – Voerde stemmt sich dagegen.


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Rheinberg und Wesel mit spürbaren Verlusten

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Besonders hart trifft es den Rheinberger Hafen. Dort bricht der Güterumschlag um rund ein Drittel ein. Das ist einer der deutlichsten Rückgänge in der gesamten Region. Auch in Wesel läuft es nicht rund. Der Rheinhafen verliert 14 Prozent und rutscht unter die Millionen-Tonnen-Marke. Aber auch der zweite Weseler Hafen am Wesel-Datteln-Kanal – das ist der Hafen Emmelsum – verzeichnet ein Minus von sechs Prozent. Wesel verliert damit an beiden Standorten. Ein wesentlicher Grund: Der Umschlag von Erzen, Steinen und Erden bricht landesweit um 8,5 Prozent ein – das spüren die Rhein-Häfen offenbar besonders stark.

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