Von der Straße auf das Wasser

Um den drohenden Verkehrsinfarkt zu verhindern, begleiten die Deltaport Niederrheinhäfen GmbH ein Forschungsprojekt zur Verkehrsverlagerung auf das Wasser.

© Radio K.W.

486tausend Kilometer Stau auf den Autobahnen nur in NRW und das pro Jahr. Der Straßenverkehr macht 72 Prozent aus, nur 20 Prozent fallen auf die Bahn und acht Prozent auf die Binnenschiffahrt. Die Deltaport Niederrheinhäfen unterstützen ein Forschungsprojekt zur Verkehrsverlagerung auf das Wasser. Kleinere, später komplett autonome Schiffe sollen auf den Kanälen von Minden und Dortmund bis Duisburg und Wesel die Zukunft einläuten. Auf 700 Wasserstraßenkilometern sind 120 Umschlagsplätze geplant, die größtenteils schon bestehen. Zum Beispiel sollen alte Zechengelände genutzt werden. Das ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch umweltschonend, allein was die CO2-Bilanz angeht. 2030 soll alles marktreif sein. Erste Tests sind in zwei Jahren geplant.

Ziel ist es, den drohenden Verkehrsinfarkt zu vermeiden und die ökologische Wende voranzutreiben.

Die Deltaport Niederrheinhäfen sind ein Anfang 2018 gegründeter Zusammenschluß der DeltaPort Häfen Wesel/Voerde (Rhein-Lippe-Hafen Wesel, Stadthafen Wesel, Hafen Voerde/Emmelsum), des Hafens Emmerich und des NIAG Hafens in Rheinberg-Orsoy. Ziel ist es, die Binnenhäfen am Niederrhein zu stärken.


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