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Vorerst letzte Betuwe-Sperrungen im Kreis Wesel starten
© Anna Fiehe Radio K.W.
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Vorerst letzte Betuwe-Sperrungen im Kreis Wesel starten

Seit heute Morgen (20.04.) fahren wieder keine Züge zwischen Emmerich, Wesel und Oberhausen. Es ist die letzte einer langen Serie von Sperrungen für den Betuwe-Ausbau.

Veröffentlicht: Montag, 20.04.2026 03:55

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Seit dem Morgen (5 Uhr) fährt wieder kein Zug mehr zwischen Emmerich, Wesel und Oberhausen. Bis Mitte Mai dauert die letzte von einer ganzen Serie aufeinander folgender Sperrungen. Mit ihr wird die arbeitsintensivste Phase für den Betuwe-Ausbau abgeschlossen. 80 Wochen hat sie am Ende gedauert. Bis überall das dritte Gleis liegt, werden noch Jahre vergehen. Zumindest zwischen Dinslaken und Voerde geht es aber schonmal nach der aktuellen Sperrung in Betrieb. Außerdem sind dann die Zeiten des Ersatzverkehrs erstmal vorbei. RE5 und RE19 fahren ab Mitte Mai wieder nach regulärem Plan. 

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Letzte Brücke und neue Bahnsteige stehen noch aus

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Im Finale des 80-wöchigen Baustellen-Marathons muss z.B. noch die letzte Kanalbrücke ausgeschwommen - also endgültig zurückgebaut - werden. Außerdem müssen die Bahnsteige am Voerder Bahnhof noch fertig werden. Ganz ohne Vollsperrungen wird es auf der Betuwe-Strecke auch in Zukunft nicht gehen. Die nächste steht aber erst wieder im November an. Insgesamt wird hier seit 2017 gearbeitet. Seitdem sind u.a. über 50 Kilometer Gleise und fast 40 Kilometer Oberleitungen neu- oder umgebaut worden. Außerdem wurden 12 Kilometer Schallschutzwände errichtet und 45 Brücken erweitert oder neu gebaut.

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Autofahrer in Voerde und Dinslaken betroffen

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Die Betuwe-Arbeiten der nächsten vier Wochen haben auch Folgen für Autofahrer. Vor allem in Voerde und Dinslaken häufen sich die Sperrungen. Auf Höhe des Bahnhof wird heute ab 7 Uhr etwa die Steinstraße in Voerde bis Sonntag dicht gemacht. Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Umwege nehmen. In Dinslaken wird außerdem der Bahnübergang Holtener Straße ab heute für alle dauerhaft geschlossen. Bisher galt das nur für Autofahrer. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es eine neue Überführung, allerdings fehlt bis November noch eine Rampe, um sie barrierefrei zu machen.   

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