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Warnstreiks bei Hüttenwerken in Duisburg wegen 3.000 Jobs
© Hans Blossey - blossey.eu
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Warnstreiks bei Hüttenwerken in Duisburg wegen 3.000 Jobs

Die IG Metall hat heute zu Warnstreiks bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg aufgerufen. Rund 3.000 Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze.

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Die IG Metall ruft heute alle Schichten bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg zum Warnstreik auf. Die Gewerkschaft will damit Druck auf die Arbeitgeber machen. Seit neun Monaten fordern die Gewerkschafter einen Sozialtarifvertrag für die Beschäftigten. Dieser soll greifen, falls das Stahlwerk geschlossen wird. Die Verhandlungen sind aber festgefahren. Am Mittwoch haben die Gespräche erneut keine Fortschritte gebracht. Erstmals waren auch Vertreter der Eigentümer Thyssenkrupp und Salzgitter dabei. Die IG Metall zeigt sich enttäuscht über das Ergebnis der Runde.

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Das Duisburger Stahlwerk steht vor einer ungewissen Zukunft. Thyssenkrupp hält 50 Prozent der Anteile und hat die Verträge für 2032 aufgekündigt. Der Konzern will das Werk verkaufen oder schließen. Salzgitter besitzt 30 Prozent und plant eine Weiterführung in verkleinerter Form. Dabei könnten etwa 1.000 der 3.000 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das französische Unternehmen Vallourec hält 20 Prozent und will bis 2028 aussteigen. Die IG Metall fordert mindestens 60.000 Euro Abfindung pro Beschäftigten. Die Unternehmen verweisen auf noch laufende Lieferverträge und sehen keinen Handlungsbedarf.Die IG Metall Duisburg kritisiert die Haltung der Eigentümer scharf.

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