
Nach dem Mord an einem 61-Jährigen in Hamminkeln-Dingden startet bald der Prozess. Jetzt sind vom Gericht weitere Details zur Anklage gegen drei junge Bocholter veröffentlicht worden. Demnach sollen sie gemeinsam geplant haben, den Mann auszurauben und zu töten. Sie sollen aber vorgetäuscht haben, bei dem Treffen gehe es um Kokain und sexuelle Handlungen. Der Dingdener soll dann durch brutale Gewalt gestorben sein. Die Höhe der Beute ist weiter nicht bekannt.
Urteil könnte Mitte Februar fallen
Der Tod des 61-Jährigen hatte im Juni in Hamminkeln großes Entsetzen ausgelöst. Die Polizei war zunächst zu einem Sterbefall in das Einfamilienhaus an der Sachsenstraße gerufen worden. Die Obduktion ergab dann, dass der Mann durch Gewalt ums Leben gekommen ist. Im Juli folgten dann Durchsuchungen und Festnahmen. Der Prozess startet am 9. Januar vor dem Landgericht Münster. Bisher sind acht Verhandlungstage bis Mitte Februar angesetzt. Ein vierter Verdächtiger ist noch auf der Flucht.