Weitere Schafe in Schermbeck-Gahlen gerissen

Zwei Schafe sind gestern tot auf einer Weide in Gahlen entdeckt worden - trotz doppelter Umzäunung und Elektrozaun. Erst letzte Woche war bestätigt worden, dass im Juni sechs Schafe in Hünxe vom Wolf getötet wurden.

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In Schermbeck-Gahlen sind anscheinend zwei weitere Schafe vom Wolf gerissen worden. Laut NRZ sind sie gestern tot auf der Weide entdeckt worden. Dabei soll der Halter beim Schutz schon aufgerüstet haben - etwa durch doppelte Umzäunung und Elektrozaun. Erst letzte Woche war bestätigt worden, dass im Juni sechs Schafe in Hünxe vom Wolf getötet wurden. Über den Wolf wird seit langem kontrovers diskutiert. Nutztierhalter sind erbost über die Schäden und verlangen Konsequenzen. Tierschützer fordern dagegen weiter strengen Schutz für den Wolf.


Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In NRW werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse zu 100 Prozent entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher bestätigt oder nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

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