
Rund 100 Mitglieder der Hells Angels und eines türkisch-libanesischen Clans sind vor vier Jahren auf dem Hamborner Altmarkt aneinander geraten. Und noch immer beschäftigt die Schießerei die Gerichte. Vier weitere Rocker sind verurteilt worden. Die höchste Strafe waren zwei Jahre und vier Monate Gefängnis für einen Beteiligten. Bei ihm waren laut NRZ auch schon zwei Mal Schusswaffen gefunden worden. Die anderen Angeklagten bekamen Bewährungsstrafen. In Hamborn hatten zwei von ihnen etwa eine Bank und eine Steinplatte in den Imbiss geworfen, um den der Streit damals wohl entbrannt war.
Prozess gegen einen Schützen wird neu aufgerollt
Nächste Woche steht noch ein weiteres Verfahren um die Schießerei in Hamborn an. Der Angeklagte soll der Großfamilie angehören und vor vier Jahren zu den Schützen gehört haben. Er war schon zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das aber Urteil aufgehoben. Staatsanwaltschaft und der Angeklagte selbst hatten Berufung eingelegt, schreibt die Zeitung. Ein Großteil der Strafe ist allerdings schon abgesessen. Der Mann sitzt - trotz Beschwerde - seit drei Jahren in Untersuchungshaft.