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Weltkriegsbombe in Moers – Krankenhaus und 2.600 Betroffene
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Weltkriegsbombe in Moers – Krankenhaus und 2.600 Betroffene

In Moers wurde eine Weltkriegsbombe entdeckt. Tausende Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 09:03

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Wir aktualisieren diesen Artikel laufend – zuletzt um 0:28 Uhr.

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+++ UPDATE 0:28 Uhr +++ Entwarnung in Moers. Die kontrollierte Sprengung beider Bomben war erfolgreich. Straßen und Gebäude im Sperrbereich sind wieder freigegeben. Die Menschen können in ihre Häuser und Wohnungen zurück.

+++ UPDATE 23:55 Uhr +++ Alle sind evakuiert. Die kontrollierte Sprengung startet in Kürze. Neu: Im Sperrbereich ist eine zweite, kleinere Bombe gefunden worden. Beide Bomben werden gleichzeitig gesprengt.

+++ UPDATE 23:30 Uhr +++ Die Sprengung verzögert sich. Die Evakuierung im Sperrbereich dauert noch an. Knapp 600 Feuerwehrleute und rund 150 Fahrzeuge sind weiterhin im Einsatz. Wann die Bombe gesprengt wird – und wann die Menschen zurück in ihre Häuser können – ist noch offen.

+++ UPDATE 20:20 Uhr +++ Die Evakuierung der rund 2.600 Anwohner ist abgeschlossen. Die Evakuierung von Krankenhaus und Seniorenstift dauert aber noch an.

+++ UPDATE 18:00 Uhr +++ Alle Straßen im Umkreis von 800 Metern sind gesperrt. Die Stadt Moers kann noch nicht abschätzen, wann die Sprengung startet.

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Bei Bauarbeiten in Moers-Mitte ist heute eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie liegt an der Straße Am Fünderich, wo ein neues Wohnquartier entstehen soll. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe. Der Zünder ist beim Aufprall damals zerschellt – eine Entschärfung ist deshalb nicht möglich. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf muss die Bombe kontrolliert sprengen.

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Insgesamt sind mehr als 3.200 Menschen betroffen – darunter rund 450 Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Moers, etwa 200 Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien sowie rund 2.600 Anwohnerinnen und Anwohner. Für sie alle gilt: Sie müssen den Sperrkreis von 800 Metern rund um die Fundstelle verlassen. Die Stadt Moers informiert hier.

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Evakuierung in Moers: Krankenhaus und Seniorenstift im Sperrkreis

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Die Evakuierung der beiden großen Einrichtungen ist besonders aufwendig. Das Krankenhaus Moers bringt rund 450 Patientinnen und Patienten in Sicherheit. Das Seniorenstift Bethanien ist mit etwa 200 Bewohnerinnen und Bewohnern ebenfalls betroffen. Die Feuerwehr übernimmt die Transporte – mit einem Großaufgebot. Wer vorübergehend keine andere Unterkunft hat, kann die Sporthalle des Gymnasiums Adolfinum an der Wilhelm-Schroeder-Straße 4 nutzen.

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Weltkriegsbombe Moers – Auswirkungen auf Bus und Bahn

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Die Sprengung hat auch Folgen für den Nahverkehr. Die NIAG-Zentrale liegt im Sperrbereich – deshalb kommt es zu Einschränkungen im Busverkehr. Mehrere Haltestellen entfallen, einzelne Linien können Teilstrecken nicht bedienen. Auch die Bahnstrecke der RB 31 zwischen Duisburg, Moers und Xanten ist im Bereich Moers gesperrt. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen der Bahn informieren.

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