
Die Zahl der registrierten Straftaten im Kreis Wesel ist im Vergleich zum Jahr 2024 um 7,59 Prozent gesunken. Gleichzeitig erreicht die Aufklärungsquote den höchsten Stand seit 2018. Das geht aus dem Kriminalreport der Kreispolizeibehörde Wesel hervor. Auch im Bereich der Gewaltkriminalität gibt es einen Rückgang um rund neun Prozent.
Rückgänge auch bei Straßenkriminalität und Wohnungseinbruch
In den Bereichen der Straßenkriminalität fallen neben Diebstähle und Sachbeschädigung auch Raubdelikte. Hier registrierte die Polizei einen Rückgang um 7,18 Prozent. Auch hier wurde aber auch mehr Fälle aufgeklärt. Das zeigt sich besonders bei Fahrraddiebstählen, wo die Zahlen um mehr als 26 Prozent gesunken sind. Die Zahl der Wohnungseinbrüche sind ebenfalls rückläufig.
Weniger Betrugsmaschen gegen ältere Menschen
Straftaten zum Nachteil älterer Menschen - etwa durch Enkeltrick, Schockanrufe oder falsche Polizeibeamte gehen seit 2022 jährlich zurück. Der Bereich bleibt dennoch ein Schwerpunkt polizeilicher Präventionsarbeit.
Gewalt gegen die Polizei ist angestiegen
Besorgniserregend ist hingegen der Anstieg bei der Gewalt zum Beispiel die Polizei. Nach einem Rückgang im Vorjahr stiegen die Zahlen 2025 wieder um 20,35 Prozent an. Hier positioniert sich die Kreispolizeibehörde Wesel klar: Angriffe, Hass oder Hetze gegen Polizistinnen und Polizisten werden konsequent verfolgt.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist ein deutlicher Anstieg zu erkennen. Von 653 auf 876 Fälle. Die verstärkte Ermittlungsarbeit zeigt aber gleichzeitig Wirkung: Die Aufklärungsquote liegt mit 93,7 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2016.