Wenn das Handy zur Sucht wird

Neben legalen und illegalen Drogen haben Medien ein großes Suchtpotenzial. Jugendliche sind besonders gefährdet. Bei der Drogenhilfe der Grafschafter Diakonie in Kamp-Lintfort können Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren jeden Mittwoch unter vier Augen darüber sprechen, ob sie eine Sucht nach Smartphone, Snapchat oder Games entwickelt haben.

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"Mediensucht" ist das neue große Thema bei der Drogenhilfe Moers und Kamp-Lintfort. Jugendliche empfinden es als völlig normal online zu sein, heißt es von dort. Anzeichen für eine Sucht könnten nachlassende Leistungen in der Schule oder aber auch gesundheitliche Probleme sein. Neben Kopf- und Nackenschmerzen kommt es zu Schlafstörungen infolge zu langen abendlichen Handykonsum. Falsches Essverhalten und dei Vernachlässigung der eigenen Körperpflege können weitere Folgen sein. Bei der Drogenhilfe der Grafschafter Diakonie in Kamp-Lintfort können Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren jeden Mittwoch unter vier Augen darüber sprechen, ob sie eine Sucht nach Smartphone, Snapchat oder Games entwickelt haben. 


Infos: Elternfreie Zone an der Friedrich-Heinrich-Allee 20. Am dortigen Standort der Drogenhilfe der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers, können Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren jeden Mittwoch unter vier Augen darüber sprechen, ob sie eine Sucht nach Smartphone, Snapchat oder Games entwickelt haben. Die Beratung bei „exzessivem Medienkonsum“ ist Schwerpunkt der offenen Sprechstunde, aber auch illegale Drogen wie Cannabis oder legale Suchtmittel wie Alkohol oder Nikotin können ein Thema sein.

Drogenhilfe Moers, Telefon: 02841 88067485; 

Betroffene in Kamp-Lintfort, Rheinberg, Xanten, Sonsbeck und Alpen: Telefon: 02842 715990

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