
Die Moerser gönnen sich wieder öfter die eigenen vier Wände. Dank gesunkener Zinsen hat sich der Immobilienmarkt erholt. Im vergangenen Jahr wurden rund 28 Prozent mehr Grundstücke fürs Eigenheim gekauft. Laut Gutachterausschuss des Kreises stieg die Zahl der Verträge in Moers damit auf fast 900. Dabei sind insgesamt etwa 240 Millionen Euro umgesetzt worden. Das ist ein Plus um rund 18 Prozent. Am beliebtesten bleiben bei den Moersern freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Mit 400tausend Euro müssen Käufer dabei mittlerweile schon rechnen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Preise weitgehend gehalten.
Bodenrichtwerte vor allem in Voerde gestiegen
Gestiegen sind in Moers die Preise für Eigentumswohnungen - um rund drei Prozent. Neubauten spielen dabei kaum noch eine Rolle. Zu 90 Prozent werden bestehende Wohnung übernommen. Eine Eigentumswohnung jüngeren Baujahres kostet dabei im Schnitt 3.700 Euro pro Quadratmeter. Der Gutachterausschuss hat durch die aktuelle Entwicklung auch die Bodenrichtwerte in Moers um drei Prozent erhöht. In anderen Kommunen im Kreis Wesel ist der Anstieg sogar noch deutlich. Vor allem in Voerde legten die Bodenrichtwerte mit 12 Prozent zu, aber auch in Rheinberg oder Alpen gab es ein ordentliches Plus.