
In Wesel ist ein weiterer Mini-Park entstanden. Der ASG hat ihn am Damaschkenweg eingerichtet - mit einer kleinen Wiese etwa für Nachbarschaftsfeste, Insektenhotel, Sitzbänken, Blumenbeeten und Bäumen. Piko-Park heißt das Konzept, das zu 80 Prozent vom Bund gefördert wird. Statt Beton oder Schotter soll damit mehr Grün geschaffen werden. Tiere erhalten zusätzlichen Lebensraum, Menschen einen Treffpunkt, der im Sommer außerdem Abkühlung bringt. Für Wesel ist es schon der zweite Piko-Park. Der erste wurde im Mai an der Hugo-Becker-Straße eingeweiht.
Mauerwerk und Bruchsteine für Reptilien
Die Piko-Parks gehören bundesweit zu den Ideen, wie sich Städte besser vor dem Klimawandel mit länger andauernden Hitzeperioden schützen können. Gefördert werden die Mini-Parks über das Bundesprogramm "Natürlicher Klimaschutz in Kommunen". Am Damaschkenweg in Wesel war die Firma Sardemann für die Gestaltung zuständig. Noch muss das neue Grün erst wachsen. Neben den Pflanzen sollen auch Trockenmauern und Aufschüttungen aus Bruchsteinen Insekten und kleine Reptilien anlocken.