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Wesel plant Steganlage am Auesee – Kosten steigen stark
© Lena Semrok, Radio K.W.
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Wesel plant Steganlage am Auesee – Kosten steigen stark

Am Auesee in Wesel soll eine neue Steganlage für Wassersportler entstehen. Die Kosten sind dabei weit höher als geplant – und die Politik muss jetzt entscheiden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 06:56

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In Wesel soll der Auesee eine neue Steganlage für Wassersportler bekommen. Der Bau ist aber anscheinend aufwändiger als gedacht - unter anderem durch aufgeschütteten Boden und schwankende Wasserstände. Noch diesen Monat muss die Politik über Kosten von 1,2 Millionen Euro beraten. Das sind 860tausend mehr als ursprünglich eingeplant. Die Steganlage ist vor allem wichtig, um den Ein- und Ausstieg für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen. Außerdem soll ein spezieller Kran künftig auch behindertengerechte Boote ins Wasser lassen können.

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Steganlage Wesel – Geld kommt aus Kita-Budget

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Die noch fehlenden Gelder sollen jetzt aus dem Budget für eine Kita genommen werden, die doch nicht gebaut werden soll. Das schlägt die Weseler Verwaltung vor. Sie betont, dass es vor der aktuellen Planung schon einen intensiven Austausch zwischen Vereinen, Stadt, Eigentümer und Fachplaner gegeben hat. Dabei wurden auch schon alle Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft - z.B. wurde die Spundwand aufs Nötigste reduziert.

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Wesel Auesee – Rat und Ausschuss entscheiden im Sommer

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Der Weg zum Beschluss läuft über zwei Stufen. Zuerst berät der Schul- und Sportausschuss – das ist am 25. Juni 2026. Danach entscheidet der Rat der Stadt Wesel am 14. Juli 2026. Der Rat soll zwei Dinge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung mit allen Partnern umzusetzen. Und der Rat stimmt der überplanmäßigen Auszahlung von rund 862.000 Euro zu. Das Planungsbüro KMT aus Hamburg hat den Entwurf erarbeitet – im Auftrag der Stadt Wesel und in Abstimmung mit dem Gewässereigentümer Hülskens Wasserbau GmbH & Co. KG. Auch das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren läuft bereits. Der Kreis Wesel hat dabei einen zusätzlichen Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie angefordert – die Verwaltung hat dessen Erstellung bereits beauftragt.

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