
„Fridays for Future" und "Parents for Future" in Wesel beteiligen sich an dem nächsten bundesweiten Klimastreik. Am 13. November ist passend zur Jahreszeit eine Laternendemo geplant. Der Protestzug startet und endet am Berliner-Tor-Platz. Los geht´s um 17 Uhr, wenn es dunkel wird. Jeder ist aufgerufen, dabei zu sein. Dabei könnt ihr eure eigene Laterne oder auch beleuchtete Plakate mitbringen. Offenes Feuer wie Kerzen oder Fackeln ist nicht erlaubt. Es wurden auch schon einige Laternen zum Verteilen gebastelt. Anlass für die Aktion ist die Weltklimakonferenz COP 31.
Fridays for Future Wesel kritisiert ausbleibende Klimahilfen
Der vergangene Sommer habe gezeigt, wie spürbar die Klimakrise mittlerweile ist, sagen die Aktivisten. Sie kritisieren, dass die konkrete Umsetzung von Maßnahmen zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens weiterhin ausbleibt. Zwar seien international Summen im Milliardenbereich versprochen worden, ein Großteil dieser Gelder für den globalen Süden sei aber immer noch nicht geflossen. Die betroffenen Staaten tragen laut "Fridays for Future" am wenigsten zur globalen Erwärmung bei, leiden aber am stärksten unter den massiven Folgen.
Antonia Hochstrat fordert Handeln von der Bundesregierung
Antonia Hochstrat von Fridays for Future Wesel bringt die Forderung auf den Punkt: "Wir haben diesen Sommer erlebt, wie die Klimakrise Menschenleben kostet und am eigenen Körper gespürt, was Klimakrise bedeutet", sagt Hochstrat. Die Weltklimakonferenz müsse ein Ort sein, an dem gehandelt wird, nicht nur versprochen. "Deutschland hat eine historische Verantwortung und muss jetzt das versprochene und notwendige Geld zur Verfügung stellen", so Hochstrat weiter.