
Ein Mann aus Wesel hat vor Gericht den Missbrauch von fünf Jungen gestanden. Zum Prozessbeginn vor dem Duisburger Landgericht hatte er laut NRZ zugegeben sich 2023 und 2024 sexuell an den Kindern vergangen zu haben. Sie waren damals zwischen 10 und 14 Jahre alt. Vorher soll er ein Vertrauensverhältnis zu der Familien und den Kindern aufgebaut haben, so die Staatsanwaltschaft. Sie wirft ihm acht Missbrauchsfälle und den Besitz kinderpornographischer Bilder vor. Im Prozess sind noch vier Verhandlungstage geplant. Das Geständnis könnte die Urteilsverkündung allerdings beschleunigen.
Kinder müssen jetzt nicht mehr vor Gericht aussagen
In sechs Fällen soll der 35-Jährige die Kinder sexuell missbraucht haben, als sie bei ihm in der Wohnung waren. Mehrfach soll er einzelnen Jungen außerdem einen Porno gezeigt haben, während er sich vor ihnen befriedigte. Der Angeklagte hatte das Geständnis durch seinen Verteidiger verlesen lassen. Der Angeklagte wolle durch sein umfassendes Geständnis verhindern, dass die Jungen aussagen müssten, heißt es von der Verteidigung. Hier geht es zum vollständigen NRZ-Artikel.