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Weseler muss wegen Paketbombe über elf Jahre in Haft
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Weseler muss wegen Paketbombe über elf Jahre in Haft

Im März war ein 58-Jähriger im Münsterland durch eine Paketbombe schwer verletzt worden. Wenig später wurde ein Verdächtiger in Xanten festgenommen. Jetzt fiel das Urteil.

Veröffentlicht: Freitag, 06.12.2024 14:13

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Nach der Explosion einer Paketbombe im Münsterland muss ein 52-jähriger Weseler lange ins Gefängnis. Er wurde heute zu elfeinhalb Jahren Haft wegen versuchten Mordes verurteilt. Bei der Detonation im März in Ochtrup war ein 58-jähriger Spaziergänger mit Hund schwer verletzt worden. Er war aber nur ein Zufallsopfer. Das Motiv wurde vor Gericht nicht sicher festgestellt. Die Anklage war davon ausgegangen, dass der Sprengsatz dem Ex-Geliebten der Ehefrau des Weselers gegolten hatte.  

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Sprengsatz war vor einem Auto deponiert

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Laut Urteil soll der Weseler an den Verletzten ein Schmerzensgeld von 90.000 Euro zahlen. Der 58-Jährige hatte den Karton, der vor einem Auto platziert war, zufällig gefunden und die Explosion durch Berührung ausgelöst. Er hatte unter anderem schwere Verbrennungen erlitten. Der 52-jährige Angeklagte war später in Xanten festgenommen worden. Zur Tatzeit lebte er auf einem Campingplatz in Wesel.

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