
In Wesel zeigt die Stadtwacht immer stärker Präsenz - vor allem in der Innenstadt. Im vergangenen Jahr kamen über 10.500 Kontrollen und Streifengänge zusammen. Das sind nochmal rund 1400 mehr als im Jahr davor. Insgesamt wurden dabei fast 7000 (2024: 4500) Verstöße festgestellt wie z.B. wilde Müllkippen, Autowracks ohne Besitzer, aggressives Betteln oder Hunde ohne Leine. Meist setzt die Stadtwacht dabei aufs Gespräch statt auf Strafe. Allein fast 1180 (2024: 1160) Mal wurden auch Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer in der Fußgängerzone erwischt. Etwa 1400 (2024: 1000) Mal gab es Knöllchen wegen falsch parkender Autos. Hinzu kommen 21 (2024: 28) Platzverweise an Bettler und etwa 400 entdeckte Schrottautos oder -fahrräder (2024: 230).
Stadtwacht hatte auch Auesee wieder im Blick
Die Stadtwacht gibt es seit rund 20 Jahren in Wesel. Sie reagiert auf Hinweise aus der Bevölkerung, vermittelt Sicherheit, verhindert Angsträume und ist auch Ansprechpartner für die Weseler. Seit rund zwei Jahren hat sie in der Weseler Innenstadt auch eine feste Anlaufstelle: Die Citywache am Leyensplatz. Neben der Fußgängerzone wurde außerdem der Auesee wieder schwerpunktmäßig bestreift, besonders Rundwanderweg, Badebereich und Hundeauslaufzone. Gerade in den Sommermonaten kam es hier immer wieder zu Vermüllungen, Wildcampen, Betreten verbotener Uferbereiche oder Grillen an nicht zugelassenen Stellen. Insgesamt gab es rund 230 (2024: 200) Verstöße.