
Ein 27-Jähiger aus Wesel hat im Netz immer wieder Kinder kontaktiert. Sein Ziel: Er wollte die Mädchen zu sexuellen Handlungen vor der Kamera drängen. Jetzt hat das Gericht hart durchgegriffen. Laut NRZ wurde der Mann zu viereinhalb Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Er bleibt damit auch nach der Haftstrafe auf unbestimmte Zeit im Gefängnis. Das Gericht wollte damit Kinder vor weiteren Übergriffen schützen. Zuvor hatten den Weseler offenbar weder Bewährungs- noch Haftstrafen abgeschreckt.
Schwere der Schuld wegen psychischer Folgen
Der Weseler hatte zwischen 2023 und 2025 mehrfach Kontakt zu minderjährigen Mädchen im Internet gesucht. Dabei nutzte er Chats von Spiele-Plattformen und gab sich selbst als Kind oder Jugendlicher aus, um Vertrauen zu seinen Opfern aufzubauen, schreibt die Zeitung. Auch wenn es bei den insgesamt sieben Taten nicht zum direkten körperlichen Kontakt kam, betonte das Gericht die Schwere der Schuld. Die psychischen Folgen seien oft erst viel später erkennbar. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.