
In Dinslaken zahlt sich der stadteigene Blitzer offenbar aus. Im vergangenen Jahr erwischte der BoP - genannt "Wilde Hilde" - über 15.200 Autofahrer. Der Dezember ist in der Bilanz dabei noch gar nicht drin. Trauriger Spitzenreiter war laut NRZ ein Raser, der über 80 Stundenkilometer zu schnell war. Geblitzt wurde er auf der Oberlohberg-Allee. Besonders viele Temposünder sind außerdem auf der B8 ertappt worden. Bis Ende November flossen durch Verwarn- und Bußgelder rund 927.000 Euro in die Stadtkasse. Neben dem BoP kam dafür auch ein Lasermessfahrzeug zum Einsatz.
Stadteigener BoP blitzt seit Oktober 2024
Der Vorteil der Blitzer ohne Personal ist, dass sie ohne großen Aufwand sowohl tagsüber als auch nachts eingesetzt werden können. Im Oktober 2024 war die "Wilde Hilde" in Dinslaken für 165tausend Euro angeschafft worden. Das Geld war schnell wieder eingenommen. Der BoP steht in der Regel an Unfallschwerpunkten oder an Stellen, die von den Dinslakenern selbst vorgeschlagen werden. Auch weitere Städte im Kreis Wesel planen eigene BoPs. Einige schließen sich dafür zusammen, um den Blitzer gemeinsam zu finanzieren und rechtlich sicher zu sein. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.