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Windpark Niep in Neukirchen-Vluyn genehmigt
© Lars Heidrich / FUNKE Foto Services
Die Fertigstellung von drei Windrädern au dem Gebiet der Gemeinde Alpen im Juli 2026.
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Windpark Niep in Neukirchen-Vluyn genehmigt

Der Kreis Wesel hat grünes Licht gegeben. Enni darf einen Windpark in Neukirchen-Vluyn bauen.

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Der Kreis Wesel hat der Enni die Genehmigung für einen Windpark in Niep erteilt. Geplant sind drei Windenergieanlagen südlich der A40. Die Idee dafür reicht bis ins Jahr 2011 zurück. Seitdem hat Enni das Projekt mehrfach geprüft. Jetzt ist der umfangreiche Genehmigungsprozess abgeschlossen, inklusive Umwelt- und Naturgutachten. Die größte der drei Anlagen erreicht eine Nabenhöhe von 118 Metern. Insgesamt kommt sie auf eine Höhe von 199 Metern. Enni plant, rund 25 Millionen Euro in das Projekt zu investieren. Bürgerinnen und Bürger sollen sich finanziell daran beteiligen können. Zusammen sollen die drei Windräder jährlich etwa 38 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Bedarf von rund 13.000 Haushalten. Damit könnten rechnerisch etwa 46 Prozent des Stromverbrauchs in Neukirchen-Vluyn gedeckt werden. Zusammen mit dem bestehenden Solarpark Mühlenfeld wäre die Stadt damit rechnerisch vollständig mit erneuerbarem Strom versorgt. „Aus Sicht des Klimaschutzes ist es ein starkes Signal“, sagt Heiner Lütjen, der das Projekt bei Enni entwickelt.

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Windpark Niep in Neukirchen-Vluyn: Wirtschaftlichkeit noch offen

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Der rechtliche Rahmen für den Windpark in Neukirchen-Vluyn steht jetzt fest. Die Enni prüft nun, ob sich der Bau wirtschaftlich lohnt. Entscheidend dafür ist die sogenannte EEG-Vergütung. Im Herbst will das Unternehmen an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen. Ziel ist eine Förderung über 20 Jahre. Erst wenn die Enni bei dieser Ausschreibung einen Zuschlag bekommt, geht die Planung weiter. Auch eine positive Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist Voraussetzung für den Bau. Bekommt das Unternehmen keinen Zuschlag, könnte sich das Projekt verzögern. Möglich ist auch, dass der Windpark dann gar nicht gebaut wird. Im besten Fall könnte die Anlage im Jahr 2028 ans Netz gehen. Für die Enni wäre es bereits der dritte Windpark in der Region. Seit 2015 produziert der Windpark Repelen jährlich rund acht Millionen Kilowattstunden Strom, genug für etwa 2.700 Haushalte. Auf der Halde Kohlenhuck erzeugt der Energieunternehmer gemeinsam mit Partnern seit 2017 rund 32 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das reicht für bis zu 11.000 Haushalte. Die Genehmigung für den Windpark Niep wird in Kürze öffentlich ausgelegt.

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