
Zugpendler im Kreis Wesel Richtung Ruhrgebiet müssen sich ab heute wochenlang auf viele Ausfälle und Umleitungen einstellen. Betroffen sind vor allem Strecken rund um Oberhausen und Duisburg. Die Bahn bündelt bis Ende Oktober wieder mehrere Arbeiten. Unterteilt werden sie in zwei Abschnitte. Bis Anfang Oktober werden etwa zwölf Kilometer neue Oberleitungen bei Mülheim verlegt. Hinzu kommen Weichenerneuerungen. Danach sorgen die Arbeiten am Kreuz Kaiserberg, das über acht Gleise führt, und der Umbau des Duisburger Hauptbahnhofs für Sperrungen. Fernzüge fahren nicht alle Haltestellen an. Im Regionalverkehr werden die Züge teils durch Schnellbusse ersetzt.
Das sind die beiden Bauabschnitte:
Die erste Bauphase beginnt heute Abend (4.9.) um 21.00 Uhr und geht bis zum 9. Oktober. Betroffen ist etwa der RE44 nach Moers, außerdem die Linien RE 1, 2, 3, 6, 11, 42 und 49 sowie Regionalbahnen und zwei S-Bahnlinien (S1 und S3). Die Bahn richtet Schnellbusverbindungen zwischen Duisburg sowie Oberhausen und Essen ein. Ab dem 9. Oktober muss die Zugstrecke bei Duisburg bis zum 30. Oktober komplett gesperrt werden. Die Folgen für den Fahrplan etwa bei RE5 und RE19 werden teils noch abgestimmt. Die Strecken zwischen Duisburg, Essen und Oberhausen sind die Hauptschlagadern der Bahn im westlichen Ruhrgebiet. Fast im Minutentakt fahren dort Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen.