
In Wesel steigen die Immobilienpreise und Mieten weiter deutlich an. Laut einer neuen Studie des Portals Immowelt haben die Kaufpreise in den vergangenen fünf Jahren deutlich angezogen: Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen liegt jetzt bei rund 2000 Euro, für Häuser sogar bei über 2500 Euro – ein Plus von bis zu 26 Prozent. Besonders teuer ist Wohnen in Lackhausen, Obrighoven und Wittenberg, während Bislich, die Innenstadt und der Fusternberg noch vergleichsweise günstig sind. Auch im Stadtteil Flüren ziehen die Preise weiter an – dort setzt laut Experten ein Generationenwechsel ein.
Entspannung ist nicht in Sicht
Parallel dazu steigen auch die Mieten kräftig: Eine Wohnung kostet im Schnitt 9,43 Euro pro Quadratmeter, ein Haus 10,65 Euro. Vor fünf Jahren waren es noch rund sieben Euro. Der Vorstand der Niederrheinischen Sparkasse, Friedrich-Wilhelm Häfemeier, warnt in der NRZ: In Wesel treffe ein knappes Wohnungsangebot auf hohe Nachfrage. Die Stadt müsse dringend mehr Baugebiete ausweisen und auf eine gute Mischung aus gefördertem und bezahlbarem Wohnraum setzen. Eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist vorerst nicht in Sicht. Hier geht es zum vollständigen NRZ-Artikel.