
In der Nacht auf Donnerstag hat es in einem Bauernhaus in Xanten gebrannt. Gegen halb drei Uhr morgens geriet im Erdgeschoss eine Pelletheizung in Brand. Die Feuerwehr Xanten rückte mit mehreren Einheiten aus. Als die ersten Einsatzkräfte an der Straße Dorsewald eintrafen, hatten die Bewohner das Feuer bereits selbst gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und lüftete das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter. Außerdem überprüften die Einsatzkräfte alle Wohneinheiten im Haus. Acht Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht. Zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen waren im Einsatz.
Raucheintoxikation: Vier Verletzte aus Xanten in umliegenden Krankenhäusern
Vier der acht betroffenen Personen kamen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser – mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Die anderen vier konnten vor Ort versorgt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehreinheiten Xanten-Mitte, Wardt und Nord. Das Gebäude selbst hat durch den Brand erheblichen Schaden genommen. Die Wohnungen im Obergeschoss sind durch starke Rußablagerungen kontaminiert. Sie sind derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner können vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.