
Die Stadt Xanten und der Energieversorger Westenergie gründen gemeinsam eine neue Gesellschaft. Beide Seiten unterzeichneten dafür im August eine Vereinbarung. Die Stadt hält künftig 50,1 Prozent der Anteile, Westnetz die restlichen 49,9 Prozent. Der Start ist für den 1. Januar 2027 geplant. Am eigentlichen Netzbetrieb ändert sich laut NRZ-Bericht nichts. Westnetz bleibt weiterhin für Planung, Betrieb und Ausbau zuständig. Investitionen finanziert künftig die neue Gesellschaft selbst, etwa über Darlehen.
Diese Vorteile bringt die Beteiligung für Xanten
„Aus Sicht der Stadt bietet eine Beteiligung an der Netzeigentumsgesellschaft mehrere langfristige Vorteile", sagt Xantens Bürgermeister Rafael Zur laut NRZ. Er spricht von „verlässlichen und planbaren Einnahmen". Für Bürgerinnen und Bürger ändere sich nichts im Alltag, so Zur weiter. Die Stadt bekomme aber mehr Mitspracherecht bei der Energiewende vor Ort. Westenergie kooperiert bereits mit über 70 Kommunen auf diese Weise, darunter Schermbeck und Hamminkeln.