
Nach einem Böschungsbrand in Krefeld normalisiert sich der Zugverkehr langsam wieder. Die Bahnstrecke war bis in den Morgen gesperrt. Danach gab es zunächst weiter Verspätungen und Ausfälle. Das Feuer musste gestern auf rund zwei Kilometern entlang der Gleise gelöscht werden. Insgesamt gab es dort zwölf Einsatzstellen. Betroffen von der Sperrung zwischen Krefeld und Neuss waren RE7, RE10 und RB37. Kurz nach Ausbruch des Feuers musste gestern sogar ein Zug mit rund 120 Passagieren evakuiert werden. Die Bahn habe wegen des Brandes bei Kaarst nicht mehr weiterfahren können, hieß es. Gefahr für die Fahrgäste habe aber nicht bestanden.
Auslöser waren Funken eines Güterzugs
Zahlreiche Feuerwehrleute hatten bis in die Nacht gegen die Flammen gekämpft. Die Trockenheit habe die Ausbreitung des Brandes begünstigt, erklärte die Feuerwehr. Vereinzelt hätten sich schon gelöschte Stellen erneut entzündet. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wälder und Wohnsiedlungen konnte demnach aber verhindert werden. Durch die Flammen war die Bahntrasse mitsamt Kabelkästen in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Feuerwehr vermutet, dass der Brand durch von einem Güterzug ausgehende Funken ausgelöst wurde.