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Zusätzliche Busse sollen RE10-Pendler entlasten
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Zusätzliche Busse sollen RE10-Pendler entlasten

Der RE10 bleibt Sorgenkind: Nach einem Brand im Dezember müssen weiter Züge auf Mängel überprüft werden. Busse sollen Pendler entlasten.

Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 11:58

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Die Zugpendler am Niederrhein ärgern sich weiter über den RE10. Eigentlich sollte er ab heute wieder alle halbe Stunde zwischen Kleve, Kevelaer und Krefeld fahren. Stattdessen bleibt es erstmal beim 60-Minuten-Takt. Zusätzliche Busse sollen dabei zumindest etwas Entlastung bringen - vor allem auch für Schulkinder und ihre Eltern. Hintergrund ist ein Brand an einem Zug Mitte Dezember in Krefeld. Die Rhein-Ruhr-Bahn hat deshalb vorsichtshalber acht Züge gleichen Typs aus dem Betrieb genommen. Wie lange weitere Überprüfungen und mögliche Reparaturen dauern, ist noch unklar. Gehofft wird den Angaben von zuginfo.nrw nach, dass die Züge Ende des Monats wieder eingesetzt werden können.

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Zum Jahresstart wurde der RE10 abgemahnt

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Bei den betroffenen Zügen handelt es sich um LINT-41-Triebfahrzeuge. Laut Rhein-Ruhr-Bahn hat ein Gutachter Mängel an sicherheitsrelevanten Komponenten festgestellt. Die seien auf den Einbau technisch fehlerhafter Teile in der Werkstatt eines anderen Bahnunternehmens zurückzuführen. Der RE10 ist schon seit vielen Jahren das Sorgenkind am Niederrhein. Vor zwei Jahren brachte eine Petition innerhalb kürzester Zeit tausende Unterschriften. Seitdem ist es auf der Strecke immer wieder weiter zu technischen Störungen etwa an Stellwerken oder Reparaturen an Zügen gekommen. Anfang des Jahres spitzte sich die Lage so zu, dass der VRR mit einer zweiten Abmahnung reagierte.

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