Sie sind hier: Kreis Wesel / Archiv / ENNI Solarpark
 

ENNI Solarpark

Großer Moment für die Energiewende am Niederrhein.

Nach einer rekordverdächtig kurzen und von emsigem Treiben geprägten Bauzeit ist rund um das Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes ein rund elf Fußballfelder großes Solarkraftwerk entstanden, das ENNI-Geschäftsführer Stefan Krämer gestern unter anderem mit Bürgermeister Harald Lenßen einweihte. Der ließ beim symbolischen Knopfdruck keinen Zweifel, dass diese Anlage für seine Stadt von überregionaler Bedeutung sei. „Der lange Atem der ENNI hat sich ausgezahlt, Neukirchen-Vluyn hat ein regeneratives Leuchtturmprojekt“, so das Stadtoberhaupt. Und auch Stefan Krämer betonte den besonderen Moment für ENNI und die Region: „Wir sind stolz, dass wir hier, auch dank des engagierten Einsatzes der Neukirchen-Vluyner Stadtverwaltung, den ersehnten Solarpark vor Ort umsetzen konnten“, so Krämer, der mit dieser schon weit vor der Energiewende geplanten Anlage sein grünes Erzeugungsportfolio um einen beachtlichen Mosaikstein erweitern konnte. „Aus dem Mühlenfeld gewinnen wir in den nächsten Jahrzehnten in erheblichem Umfang Strom aus Sonnenkraft, wirtschaftlich und vollkommen geräuschlos und emissionslos. Das ist ein toller Erfolg.“

Ökologische und ökomische Ziele in Einklang.

Insgesamt hat das Unternehmen dabei rund 3,5 Millionen Euro in das i-Tüpfelchen der grünen Stromerzeugungs-Strategie investiert. Geht es nach Uwe Bruckschen, soll diese Erfolgsstory weitergehen. Der Kaufmann will mit seiner ENNI Solar weiter wachsen und den bisherigen gut acht Megawatt leistenden 24 Anlagen möglichst schnell und niederrheinweit weitere hinzufügen. „Das wird sicher auch vom Energiekonzept der Bundesregierung abhängen, welches nach der kommenden Wahl auf dem Prüfstand steht“, ist Bruckschen sicher, dass sich die Rahmenbedingungen wie in den letzten Jahren häufig verändern werden. Für ihn steht aber fest: „Wir werden weiter nach Projekten suchen und bei Wirtschaftlichkeit auch Pflöcke einschlagen.“ Vielleicht gelingt das ja schon bald auch in der Windkraft. Der Plan eines Windparks im Kohlenhuck ist noch nicht vom Tisch“, weiß Bruckschen aber, dass gerade hier hohe Genehmigungshürden vor ihm liegen. Davon lässt er sich aber nicht abschrecken: „Letztlich hat sich die Beharrlichkeit auch in der Dong ausgezahlt.“

Der Aufbau des Solarparks im Zeitraffer

Übrigens: Der Solarpark ist für Besucher nicht zugänglich und durch einen 1600 Meter langen Zaun abgeschirmt. Hinter die Kulissen können interessierte Menschen dennoch schauen, erstmals bei der diesjährigen ENNI-Ökotour. „Ich empfehle interessierten Bürgern, sich unter 02841/104108 schnell für eine Führung am 28. September anzumelden“, sagt Bruckschen.


Weitersagen und kommentieren
...loading...