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Der neue 10-Euro-Schein

Die Vorderseite des neuen 10-Euro-Scheins...
...und hier die Rückseite. © European Central Bank

Erst wurde der Fünf-Euro-Schein erneuert, jetzt ist der Zehner dran: Am Montag wurde die neue Banknote offiziell vom EZB-Direktor Yves Mersch vorgestellt. Der große Vorteil liegt darin, dass der Schein fälschungssicherer ist als sein Vorgänger. Es wird ein neues Wasserzeichen eingeführt und das fühlbare Druckbild sowie weitere Hologramme sollen dazu beitragen, dass der 10-Euro-Schein sicherer wird. Außerdem soll der neue Schein eine längere Lebensdauer haben, der Euro wird also im wortwörtlichen Sinne "stabiler".

Auch neue Hologramme wird der 10-Euro-Schein beinhalten. © European Central Bank

Nach dem Zehner kommt der Zwanziger

Die Erneuerung ist Teil eines Gesamtkonzepts: Im vergangenen Jahr wurde schon der alte Fünf-Euro-Schein von seinem Nachfolger abgelöst. Nach und nach sollen im Laufe der Jahre dann Zwanziger, Fünfziger, Hunderter, Zweihunderter und Fünfhunderter folgen. Die Vorgehensweise dabei ist altbekannt: Die neuen Scheine werden nach und nach in den Umlauf gebracht, alte Scheine währenddessen im gleichen Maße eingezogen. So etabliert sich die neue Version quasi schleichend.

Die Produktion des neuen Scheins zeigt die EZB in einem Video. © European Central Bank

Ausgabe erst ab September soll Automatenchaos verhindern 

Stichtag für den Start der Ausgabe ist der 23. September. Die Zeitspanne dient dazu, Automatenbetreibern genügend Zeit zu geben, um die Geräte umzuprogrammieren. Als der neue Fünf-Euro-Schein im Mai 2013 eingeführt wurde, gab es Probleme in der Erkennung und an einigen Bahnautomaten. Die Europäische Zentralbank EZB stellt auf einer Website eine Erklärung zu den neuen Sicherheitsmerkmalen bereit, auch ein Video zur Produktion des Scheins gibt es (Inhalt in Englisch).


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