Sie sind hier: Themen / Themenarchiv / 2014 / Identitätsdiebstahl
 

Identitätsdiebstahl

Bei den gestohlenen digitalen Identitäten handelt es sich jeweils um E-Mail-Adresse und Passwort.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Die Zugangsdaten von Millionen E-Mail-Adressen sind Kriminellen in die Hände geraten. Es wurden Daten von "rund 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt".

Seite zur Überprüfung der eigenen E-Mail-Adresse


Seit Dienstag kann jeder auf der Website sicherheitstest.bsi.de prüfen, ob seine Mail-Adresse betroffen ist. Dort kann man eine E-Mail-Adresse eingeben, diese wird dann mit der Datenbank abgeglichen. Gehört die Adresse zu denen, die bei der Botnet-Analyse gefunden wurden, wird eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Darin sind auch Tipps und Informationen zu den nächsten Schritten enthalten. Ist die eingegebene Mail-Adresse nicht betroffen, bekommt der Nutzer auch keine E-Mail.

Sicherheit geht vor

Wir empfehlen, aus Sicherheitsgründen die Passwörter aller genutzten E-Mail-Konten zu ändern. Noch ist nicht bekannt, in welchem Ausmaß die Daten gestohlen wurden und was die Hacker damit bereits für Schäden angerichtet haben. In jedem Fall sollten Sie daher die Daten ändern, damit die Kriminellen mit den gestohlenen Daten nur noch ungültige Daten in der Hand halten. Außerdem empfiehlt sich die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der man zusätzlich zum Passwort bei jedem Login auch ein frisch generiertes Codewort eingeben muss, das man per SMS auf's Handy bekommt.

 

> Testen Sie, ob Ihre Mail-Adresse betroffen ist auf der Seite des BSI

Anmerkung: Die Seite ist aufgrund des hohen Ansturms zeitweise überlastet. 


Weitersagen und kommentieren
...loading...