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SEPA, BIC und IBAN

Die SEPA-Umstellung rückt näher

Auf den Kontoauszügen einiger Banken finden Sie bereits Ihre eigene IBAN und BIC.

SEPA, BIC und IBAN - allein diese drei Begriffe haben schon großes Talent, Ängste zu wecken. Dabei ist die Umstellung in den Lastschriftverfahren ganz logisch aufgebaut. Radio K.W. erklärt die wichtigsten Fakten:

Was bringt die Umstellung mit sich?

Zunächst die schlechte Nachricht: Die jetzigen Kontonummern und Bankleitzahlen werden ersetzt durch längere Zahlenreihen. Das Kürzel SEPA steht für Single Euro Payments Area, also einen einheitlichen Zahlungsraum für bargeldlose finanzielle Transaktionen in Euro. Und das ist auch schon das Ziel: Die Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlen in der EU vereinheitlichen. Ab Februar 2014 sollte das SEPA-Verfahren Pflicht werden, der Start wurde aber vorerst verschoebn. Mit der Einführung werden auch innerhalb Deutschlands die alten Kontonummern nicht mehr anerkannt werden.

IBAN? BIC? Hää?

IBAN ist die internationale Kontonummer. Sie ersetzt die alten, kürzeren Kontonummern und ist international gültig. Sie enthält bis zu 22 Zeichen und besteht aus folgendem Aufbau:

Ländercode (DE für Deutschland) + zweistellige Prüfziffer + alte BLZ + alte Kontonummer

BIC ist der internationale Bankencode und ersetzt die alte Bankleitzahl. Die BIC wird vorerst nur behelfsmäßig eingeführt, sie soll nach der Einführung bei inländischen Geldtransfers wegfallen, ab Februar 2016 dann auch bei Zahlungen ins Ausland.

Eigene IBAN und BIC berechnen

Die Sparkasse stellt auf dieser Seite einen kostenlosen Umrechner bereit. Über eine verschlüsselte Verbindung können Sie Ihre bisherige Kontonummer und Bankleitzahl absenden, anschließend werden Ihre IBAN und BIC für den zukünftigen Zahlungsverkehr angezeigt.


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