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Rheinberg: K+S darf bis 2050 weiter Salz abbauen
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Reserven für insgesamt 30 Jahre
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Rheinberg: K+S darf bis 2050 weiter Salz abbauen

Der Salzbergbau ist am Niederrhein bis 2050 gesichert. Die Bezirksregierung Arnsberg hat als zuständige Bergbehörde den Antrag auf Erweiterung von K+S genehmigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 16.04.2025 10:46

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Der Salzbergbau ist am Niederrhein bis 2050 gesichert. Die Bezirksregierung Arnsberg hat als zuständige Bergbehörde den Antrag auf Erweiterung von K+S genehmigt. Die betroffenen Gebiete liegen südlich von Xanten und zwischen Alpen und Wallach. Zuvor hatte es konstruktive Gespräche mit den Städten Rheinberg und Xanten, sowie den Gemeinden Sonsbeck und Alpen gegeben. Darin hat K+S unter anderem ein zusätzliches Monitoring zugesichert und wird der Schlichtungsstelle Bergschaden beizutreten. 

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Rheinberg: K+S darf bis 2050 weiter Salz abbauen
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Riesige Dübel sorgen für ein stabiles Gewölbe
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Planfeststellungsbeschluss liegt ab Dienstag aus

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Zuvor hatte es auch mehrere Bürgerbeteiligungsverfahren gegeben, bei denen insgesamt mehrer tausend Anfragen und Einwendungen beantwortet wurden. Das Genehmigungsverfahren läuft seit 2019. Der Planfeststellungsbeschluss liegt ab Dienstag bis zum 06.Mai öffentlich in Rheinberg, Xanten, Alpen und Sonsbeck aus. Gegen den Planfeststellungsbeschluss können nochmal bis zum 20.Mai Einwendungen erhoben werden. Mehr Infos gibt es HIER.

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Salzabbau seit 1925

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K+S baut seit genau 100 Jahren in Borth Salz ab und gehört mit 350 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber der Region. Zwischen Wesel, Xanten und Rheinberg lagert hochreines Steinsalz der Erde. Das wird als Auftausalz, Speisesalz und Pharmasalz genutzt.

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