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Uni Duisburg/Essen prüft alte Bücher auf Arsen-Spuren
© Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services
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Uni Duisburg/Essen prüft alte Bücher auf Arsen-Spuren

Immer mehr Universitäten überprüfen ihre alten Bücher auf Arsenspuren - auch die Uni Duisburg/Essen. Hintergrund ist ein grüner Farbstoff aus dem 19. Jahrhundert, der belastet ist.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.02.2024 15:09

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Die Uni Duisburg/Essen überprüft rund 18tausend Bücher und Zeitschriften auf Arsen. Das Gift war im 19. Jahrhundert Bestandteil in einem grünen Farbstoff. Es gilt unter anderem als krebserregend. Auch andere Unis sind deshalb in Sorge. In Duisburg und Essen sind die Bücher jetzt erstmal für die Ausleihe gesperrt. Ein Großteil war wegen des Alters aber sowieso schon schwer zugänglich untergebracht.

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Frühere Ausleiher der gesperrten Bücher sind informiert worden

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Die Uni Duisburg/Essen geht von nur wenigen Prozent unter den Büchern aus, die wirklich betroffen sind. Zur Sicherheit wurden aber alle Studierenden informiert, die zuletzt Bücher aus dem 19. Jahrhundert geliehen hatten. Ein Problem bei den belasteten Medien ist etwa, wenn Nutzer beim Umblätter die Finger angeleckt haben. Eine gesetzliche Regelung für den Umgang mit der Arsen-Gefahr gibt es nicht.

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