Wieder Ärger um wildernde Hunde

Zum wiederholten Mal sind hetzende Hunde im Aaper Busch in Wesel beobachtet worden. Bei gerissenen Rehen wurden im letzten Winter DNA Proben genommen. Die zunächst in Verdacht geratene Wölfin Gloria war es nicht, es waren eindeutig Hunde.

© Deutscher Jagdverband

Die Jagdpächter im Aaper Busch sind sauer. Zum wiederholten Mal haben freilaufende Hunde Rehwild gehetzt, in sozialen Medien ist sogar ein Video davon hochgeladen worden. Laut Landesforstgesetz ist das Betreten des Waldes - mit Ausnahmen - auf eigene Gefahr gestattet. Hunde müssen abseits der Wege angeleint sein. Das Gleiche gilt für Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Hegering Wesel fordert mehr Kontrollen und Sanktionen. Appelle und freundliches Ansprechen helfen da wenig bis gar nichts, heißt es. Bei wildernden Hunden handelt es sich mindestens um eine Ordnungswidrigkeit, im Wiederholungsfall sogar um eine Straftat. Hunde müssen ein Tier dabei nicht unbedingt reissen, das Hetzen durch Zäune oder auf Strassen ist gefährlich. Ausserdem können Tiere an dem Stress sterben. Nicht nur Rehe, auch Vögel und andere Tierarten werden gestört.

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